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Sauna & Gesundheit

 

 

Körperliche Erholung, psychische Entspannung, Geselligkeit, Erkältungsvorbeugung und Hautpflege: die Sauna hat viele Vorzüge.
Saunabaden ist die Freizeitaktivität für alle Menschen, die über qualitativ hochwertige Wellnesserlebnisse hinaus etwas für ihre Gesundheit tun wollen. Die wohlige Saunawärme im Wechsel mit Abkühlung an frischer Luft und mit kühlem Wasser entspannt und erfrischt Körper und Geist. Der Alltag bleibt draußen vor der Tür.

Warum Saunabaden so gesund ist

    • Ursache für die erholsame Wirkung ist das Wechselspiel zwischen Wärme und Kälte
    • Beim Saunieren werden Körper, Geist und Seele auf einzigartige Weise in Einklang gebracht.
    • Die Sauna ist der perfekte Gegenpol zu unserem oft stressigen und schnelllebigen Alltag; Nerven und Psyche beruhigen sich
    • Wärme erweitert die Blutgefäße in der Haut, das Herz arbeitet wirtschaftlicher und die Muskelspannung lässt nach.
    • Unter den Abkühlungen verengen sich die Blutgefäße wieder und die körperliche Anpassung an wechselnde Temperaturen wird so geübt.
    • Die psychische Umstellung nach dem Kaltreiz führt zu einem angenehmen Frischegefühl
    • Aggressionen werden abgebaut, man wird ausgeglichener und zufriedener
    • Saunabaden fördert die Geselligkeit
    • Sauna ist eine wirksame natürliche Schönheitspflege. Die Haut wirkt schön und straff, weil sie durch die Saunawärme besonders gut durchblutet wird. Nährstoffe und Sauerstoff können vermehrt transportiert werden, die Hautzellen erneuern sich schneller. Dadurch verlangsamt sich die Hautalterung.
    • Das intensive Schwitzen ist eine Wohltat für die Haut: Es werden dabei Schlackestoffe ausgeschieden und die Haut gründlich gereinigt.
    • Sauna fördert die körperliche „Abhärtung“. Durch den Wechsel von Wärme und Kälte lernt der Körper, sich unterschiedlichen Temperaturen anzupassen. Viren und Bakterien können sich nicht so schnell verbreiten.


 

 


    Sauna und Babys/Schwangerschaft



    Als Schwangere in die Sauna? Aber ja doch! Wer ein Baby erwartet, ist nicht krank und darf darum auch Saunabaden.

    • regelmäßige Sauna entspannt und entkrampft die Muskeln auch im Beckenbereich. Das erleichtert die Geburt.
    • Die Seele fährt oft Achterbahn in der Schwangerschaft. Da kann ein Saunabad Wunder wirken: In der wohligen Wärme entspannt die Muskulatur, die Nerven werden beruhigt.
    • Frauen, die regelmäßig saunabaden, haben häufig weniger Beschwerden in der Schwangerschaft.
    • Nebenbei werden die Abwehrkräfte gestärkt.
    • Durch das Wechselspiel von Wärme und Kühle wird die Durchblutung angeregt. Das ist für Schwangere ein Segen: „Das Baby wird immer größer und schwerer. Dadurch erhöht sich der Druck auf die Venen. Krampfadern und Thrombosen könnten die Folge sein.
    • Besonders positiv: Die weiblichen Sauna-Fans haben offenbar eine leichtere und kürzere Geburt. Das behaupten jedenfalls Forscher aus Finnland. Bei vorzeitiger Wehentätigkeit ist Saunabaden allerdings tabu. Grundsätzlich gilt bei Erkrankungen in der Schwangerschaft: Vor dem Saunabad den Arzt um Rat fragen! Das gilt auch bei Pilzinfektionen.

    Beruhigend: Eine Gefahr fürs Baby im Bauch besteht zu keiner Zeit. „Mit gesundheitlichen Problemen ist erst ab Temperaturen im Körperinneren von deutlich über 40 Grad Celsius zu rechnen. Derart hohe Kerntemperaturen werden aber beim regelgerechten Saunabaden nicht erreicht. Dazu ist nach unseren Empfehlungen die Aufenthaltszeit im Saunaraum einfach viel zu kurz“, weiß Rolf-A. Pieper, Geschäftsführer des Deutschen Sauna-Bundes aus Bielefeld.

    Empfehlungen zum Saunabesuch mit Babys vom Deutschen Sauna-Bund:

      • Nur gesunde Säuglinge dürfen in die Sauna mitgenommen werden. Vor dem ersten Saunabesuch auf jeden Fall mit dem Kinderarzt sprechen. Die Früherkennungsuntersuchung U4 sollte keine Probleme ergeben haben.
      • Anfangs liegt die Aufenthaltszeit bei drei Minuten, später kann sie auf sechs Minuten ausgedehnt werden.
      • Zwei Saunagänge für Babys sind völlig ausreichend. Bitte nicht übertreiben!
      • Den Saunabesuch spielerisch handhaben: Wenn das Kind früher als geplant wieder aus dem Saunaraum möchte, darauf Rücksicht nehmen.
      • Auch die anschließende Abkühlphase zeitlich begrenzen. Schonendes Abkühlen an der frischen Luft und per Hand mit lauwarmem Wasser.
      • In der Sauna gilt für Kinder bis zum Alter von sechs Jahren die 1:1-Betreuung: Pro Kind sollte immer ein Erwachsener als Begleitperson dabei sein.
      • Nach dem Saunagang im Ruheraum entspannen, spielen und sich mit anderen Eltern wohlfühlen. Bei Bedarf stillen oder die Flasche geben.


    Positive Wirkungen auf Babys:

      • Bei Kindern wird das Herz-Kreislauf-System gestärkt
      • Abwehrkräfte werden aktiviert
      • „Saunakinder´ erkranken erheblich seltener an Atemwegskatarrhen und anderen Infektionskrankheiten wie Bronchitis, Asthma und grippalen Infekten
      • Nach dem Saunagang sind die Babys entspannter und schlafen besser


     
     

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